Mahnstufen

Muss man in drei Stufen mahnen?

Obwohl ein mehrstufiges schriftliches Mahnverfahren nicht gesetzlich vorgeschrieben ist und bereits eine einzige Mahnung ausreicht, um den Schuldner in Verzug zu setzen, ist es hierzulande immer noch die gängige Praxis im Geschäftsleben. Das außergerichtliche Mahnwesen in drei Stufen empfiehlt sich, wenn man die Beziehung zum Kunden langfristig pflegen und aufrechterhalten möchte, denn eine Zahlungsverzögerung ist häufig nicht gleichbedeutend mit einer Zahlungsunwilligkeit.

Übrigens: In unserer invoiz Bibliothek geben wir dir einige Tipps, auf die du beim Mahnen achten solltest! Einmal hier entlang: „Mahnung schreiben: So geht’s!“.

Eine Zahlungserinnerung ist auch eine Mahnung

Vor der ersten Mahnung wird häufig noch eine Zahlungserinnerung verschickt, die in freundlichem Tonfall daran erinnert, dass die Rechnung noch nicht beglichen wurde. Eine Zahlungserinnerung ist rechtlich betrachtet dasselbe wie eine Mahnung, solange sie sich auf eine konkrete Forderung bezieht und der Kunde benannt ist.

Worin unterscheiden sich die drei Mahnstufen?

Die folgenden drei Mahnstufen – 1. Mahnung, 2. Mahnung und 3. bzw. letzte Mahnung – fordern den säumigen Kunden dann unmissverständlich zur Zahlung der erbrachten Leistung auf. In der Regel steigern sich hinsichtlich Deutlichkeit und Schärfe der Tonfall und die Formulierung des Mahnschreibens von Mahnung zu Mahnung.

Eine solche Steigerung sieht wie folgt aus: Das erste Mahnschreiben ist höflich formuliert, das zweite Mahnschreiben dringlich-fordernd, und wenn dann immer noch nicht gezahlt wurde, werden üblicherweise im dritten bzw. letzten Mahnschreiben rechtliche Schritte und das gerichtliche Mahnverfahren angedroht.

 

Am besten probierst du die invoiz-Demo gleich aus. Einfach mit E-Mailadresse und Passwort registrieren. Und sofort steht dir der volle Funktionsumfang kostenlos zur Verfügung.