Eingangsrechnung

Was ist eine Eingangsrechnung?

Eingangsrechnung und Ausgangsrechnung sind wie die zwei Seiten einer Medaille bzw. derselben Rechnung: für denjenigen, der die Rechnung erhält, ist sie die Eingangsrechnung, wohingegen dieselbe Rechnung für denjenigen, der sie stellt, die Ausgangsrechnung ist.

Da eine Eingangsrechnung also nichts anderes als eine Rechnung ist, müssen darauf natürlich alle Pflichtangaben enthalten sein: der korrekte Name und Adresse des leistenden Unternehmens sowie des Leistungsempfängers, Steuernummer bzw. Umsatzsteuer-Identifikationsnummer, Rechnungsdatum, Rechnungsnummer, Menge und Art der gelieferten Ware mit Lieferdatum bzw. Art und Umfang der Dienstleistung mit Leistungsdatum, Nettobetrag, Umsatzsteuersatz, Umsatzsteuerbetrag und Bruttobetrag. Außerdem sollten natürlich die Bankverbindung und das Fälligkeitsdatum nicht fehlen.

Aufgepasst bei Fehlern in der Eingangsrechnung!

Wer eine Eingangsrechnung erhält, sollte vor dem Veranlassen der Zahlung genau überprüfen, ob diese Rechnung korrekt ist. Denn es kann immer mal vorkommen, dass die in der Rechnung gestellte Lieferung nicht der tatsächlichen Lieferung entspricht oder dass sich bei den Zahlen ein Rechenfehler eingeschlichen hat. Aber es kann auch passieren, dass eine in der Form fehlerhafte Rechnung vom Finanzamt nicht akzeptiert wird, weil sie den Anforderungen des Umsatzsteuergesetzes nicht genügt, was wiederum negative Folgen beim Vorsteuerabzug nach sich ziehen kann.

Eine Rechnungskorrektur darf nur der Rechnungssteller ausführen

In diesem Zusammenhang ist es besonders wichtig zu wissen, dass eine Eingangsrechnung ein Buchungsbeleg ist und als solcher ein gesetzliches Dokument. Aus diesem Grund darf eine fehlerhafte Eingangsrechnung nicht vom Empfänger, sondern nur vom Aussteller der Rechnung korrigiert werden. In solch einem Fall sollte man den Geschäftspartner unbedingt um die Berichtigung der Rechnung bitten.